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Kenny Roberts brachte aus den USA seinen spektakulären Fahrstil mit, der entstanden war durch seine Starts beim AMA Grand National Championship, deren Rennen nicht nur auf Straßenkursen ausgetragen wurde, sondern auch auf sog. Dirt-Track-Kursen, hartgewalzten Sandovalen, und auf den sog. TT-Steeplechase, flache Sandbahnen mit Links-und Rechtskurven sowie Sprunghügeln, vergleichbar mit den erst viele Jahre später in Europa eingeführten Supermoto-Rennen. Dieser uneuropäische Fahrstil war später Markenzeichen fast aller US-amerikanischen Motorradrennfahrer, die nach Roberts Erfolgen vermehrt in den Motorrad-Grand-Prix-Sport einstiegen und auch für einige Jahre diesen Sport dominierten.
Roberts gewann auf seiner schwarz-gelb-weißen Yamaha (diese Farben waren das Markenzeichen von Yamaha-USA, bereits Roberts Dirt-Track-Maschinen hatten diese Lackierung) auf Anhieb im Jahre 1978 die Weltmeisterschaft und wurde nebenbei noch Gesamtvierter in der 250-cm³-Klasse.
Den Titel in der 500-cm³-Klasse, der Königsklasse, übrigens der erste für Yamaha, konnte er in den beiden folgenden Jahren verteidigen. Dieser Erfolg, der von der europäischen Rennszene nicht erwartet worden war, trug ihm den Spitznamen King Kenny ein, das Großmaul war vergessen. Ein weiterer Spitzname, von der europäischen Fachpresse verliehen, lautete "Gelber Zwerg", wegen Roberts geringer Körpergröße und seiner gelben Lederkombi.
Nach dem Abschluss der Saison 1983, die Roberts als Vizemeister beendete, kehrte er dem aktiven Rennsport den Rücken.
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